trace pattern II [1998]

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Im Vorraum ist eine Kamera installiert, welche Besucher aufnimmt. Sie können sich auf einer Videowand sehen, Töne erzeugen und mit den Geometrien spielen, die ihre Bewegungen interpretieren. Pfeile geben die Gehrichtung an, der Durchmesser der Kreise wächst mit der Gehgeschwindigkeit, das hellgrüne Polygon umfaßt Personengruppen, das türkisfarbene Polygon beschreibt den Zwischenraum zwischen zwei Personen, die “Bleistiftlinien” zeichnen die Wege der letzten Minuten.

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Blick ins Congresszentrum des Multimediaforums in der Messe Köln:
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inoutSite I [1998]

Bei den Instllationen des “inoutsite”-Projektes wird die Häufigkeit der Passagen von Personen auf öffentlichen Plätzen untersucht und in virtuelle Bilder und Klänge umgesetzt.
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Das sich ergebende Bild kann gesehen werden als erste Annäherung an eine virtuelle Architektur. Inoutsite I und II zeigen die Statistik des Raumes: Pfeile (grün) indizieren die Gehrichtung, Linien (hier Röhren) sind die Spuren der einzelnen Personen. Die Höhe des Netzes, das wie eine 3D Chart und luftiges Dach über dem Platz schwebt, zeigt die Gesamtverteilung der Spuren auf dem Platz. Umso niedriger das Netz, umso seltener war dort eine Person.

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inoutSite II [1999]

Inoutsite I und II zeigen die Statistik der Raumnutzung.

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screen print der installation im Kunstraum Düsseldorf

Die roten Pfeile zeigen in die Richtung des Gehens, die Linien sind die Spuren der Menschen im Raum. Die Höhe des Netzes, das wie ein virtuelles Dach über der Beobachtungsfläche schwebt, zeigt die Häufigkeit, mit welcher ein Ort begangen wird.Umso mehr Leute an einem Ort stehen, umso tiefer sinkt das Netz. Die Wolke in der Mitte zeigt dieselbe Information wie das Netz, differenziert nach Intensitätsgraden. Klänge fungieren als “Monitor” der Besucherbewegung: tiefe Töne stehen für Randpositionen, hohe Töne für die Mitte des Raumes.

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1999 anlässlich der Vergabe des Förderpreises Bildende Kunst (links)
Installationsansicht im Kunstraum